News

WERDER BREMEN - Hamburger SV 25/26

Teil 4 unseres Projekts „Auf zum Klassenerhalt“ war das Nordderby gegen den HSV, ein Feiertag für jeden Werder-Fan! Nach 8 Jahren fand die Mutter aller „Hochrisikospiele“ und Grund für die erzwungene anteilige Übernahme der Polizeikosten durch Werder wieder einmal statt.

Der Fanclub war zahlreich vertreten, hatte sich aber wegen der Ticketsituation über das Stadion verteilt. Vor dem Spiel gab es noch eine ausführliche Spielbesprechung bei kühlen Getränken.

Im Stadion hatte die Bremer Fanszene eine perfekte und beispiellose Choreo auf die Beine gestellt, die nicht nur die Ostkurve sondern auch viele weitere Tribünen des Stadions mit einbezog. Ein würdiger Rahmen für dieses aus Bremer Sicht wichtige „6-Punkte-Spiel“.

Zu Beginn des Spiels waren beide Mannschaften noch in abwartender Haltung, wobei sich eher der HSV dem Tor näherte. Nach ein paar zaghaften Versuchen der Bremer war es wieder einmal Jens Stage, der in der 37. Minute nach einer nahezu perfekten Flanke von Sugawara per Kopfball das viel umjubelte 1:0 erzielte. Für Stage war es bereits Saisontor Nummer 8. Er ist damit der Spieler mit den meisten Bremer Toren in dieser Saison.

Die Freude währte jedoch nur kurz. Denn schon 4 Minuten später kam der HSV durch Glatzel, der zuvor Coulibaly abgeschüttelt hatte, durch einen Gewaltschuss in den Winkel zum Ausgleich. Der Treffer wurde zwar durch den VAR überprüft, hatte aber Bestand. So ging es mit 1:1 in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam Werder besser ins Spiel. In der 57. Minute war es erneut Jens Stage, der den Ball aus etwa 17 Metern mit Effet unter die Querlatte ins Tor schlenzte. Der Sieg nahm langsam Formen an!

Nach einem Zweikampf zwischen Puertas und Otele bewerteten die Schiedsrichter nach VAR Überprüfung die Szene mit Rot gegen den Hamburger. Nach den Entscheidungen solcher Situationen in den letzten Wochen gegen Werder nahmen wir die Überzahl gern mit. Die Thematik VAR im Allgemeinen und die inflationäre Vergabe von roten Karten bleibt jedoch nicht zweifelhaft. Bereits 5 Minuten später gab es schon wieder Rot für Hamburg nach einem Foul von Jatta nach Foul an Grüll. Wieder meldete sich der VAR und aus Rot wurde Gelb. Die Liga verkommt mehr und mehr zum Kasperletheater.

Fußball wurde tatsächlich auch noch gespielt. In der mehr als 12minütigen Nachspielzeit erzielte Cameron Puertas, nachdem er schon mehrere Schüsse kläglich in Richtung Weser befördert hatte, das 3:1. im Anschluss versank das Stadion in einem grün-weißen Freudenmeer. Der Jubel des Torschützen hatte wohl die Hamburger erzürnt, wodurch es zu Tumulten zwischen den Bänken kam und nochmals 3 rote Karten gegen Betreuer beider Teams verteilt wurden. Nach der nicht enden wollenden Nachspielzeit erfolgte irgendwann doch der Schlusspfiff und der grün-weiße Jubel kannte keine Grenzen mehr.

Nach einer weiteren Spielbesprechung am „Heimtor 13“, also am Hinweisschild :-) konnten wir den Sieg zuerst im Schüttinger mit neu gewonnenen Freunden aus MV bei reichlich Getränken feiern. Anschließend klang der Abend noch mit einigen Fanclubmitgliedern an der Hotelbar aus.

#DERBYSIEGERDERBYSIEGERHEY HEY

WERDER „Kämpfen und Siegen“!